Lex Claudia de Senatoribus

  • +10% Wohlstand aus allem Handel
Beschreibung

Der Volkstribun Quintus Claudius setzte 218 v. Chr. ein Gesetz im Senat durch, wonach Senatoren oder deren Söhne kein Schiff mit einer Kapazität von mehr als 300 Amphoren besitzen durfte. Die „Lex Claudia de Senatoribus“ sollte Patrizierfamilien davon abhalten, von Überseehandel zu profitieren. Dies hätte die Entscheidungen der Senatoren in Kriegsangelegenheiten beeinflussen können. Eigentlich waren ihnen händlerische Aktivitäten ohnehin schon verboten, da der Beruf als unwürdig für Grundbesitzer galt. Doch gab es Schlupflöcher mit denen dieses Gesetz bisher oft umgangen wurde. Als Reaktion auf dieses neue Gesetz wandten sich viele Senatoren nach innen und investierten in Geschäfte und Landwirtschaft in Italien selbst. Während des Krieges mit Hannibal führte dies wie gewünscht dazu, dass sich die allgemeine Aufmerksamkeit auf diejenige Gefahr richtete, die die römische Vorherrschaft auf der italienischen Halbinsel, wenn nicht sogar die Stadt selbst, zu zerstören suchte.

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